Ein globaler Übergang zu einem produktzentrierten Ansatz, bei dem das Recycling auf bestimmte Komponenten eines Produkts abzielt und Möglichkeiten zu deren Trennung und Rückgewinnung entwickelt, ist unerlässlich. Dieser Bericht befasst sich mit den Herausforderungen beim Recycling immer komplexerer Produkte.

    Der Bericht

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      Aufgrund der komplexen Funktionalität enthalten moderne Produkte komplexe Mischungen nahezu aller erdenklichen Metalle, Materialien und Verbindungen. Diese wachsende Komplexität moderner Produkte macht es aufgrund physikalischer und damit verbundener wirtschaftlicher Gesetze schwierig, wertvolle Metalle aus Abfallprodukten zu extrahieren und wiederzuverwenden. Beispielsweise kann ein Mobiltelefon mehr als 40 Elemente enthalten, darunter unedle Metalle wie Kupfer und Zinn sowie Edel- und Platingruppenmetalle wie Silber, Gold und Palladium.

      Um die historisch niedrigen Recyclingquoten anzukurbeln, ist ein globaler Übergang von einem materialzentrierten zu einem produktzentrierten Ansatz erforderlich, bei dem das Recycling auf bestimmte Komponenten eines Produkts und deren Komplexität am Ende seiner Lebensdauer (End of Life, EoL) abzielt und Wege zur Trennung und Trennung entwickelt sie wiederherzustellen, ist unerlässlich. Durch die Optimierung des Recyclings von EoL-Produkten können Effizienzverluste in der gesamten Recyclingkette vermieden werden. Die weltweite Verbreitung einer solchen produktzentrierten Sichtweise wird ein bemerkenswerter Schritt in Richtung effizienter Recyclingsysteme, Ressourceneffizienz und einer grünen Wirtschaft sein.

      Produktzentriertes Recycling wird in diesem Bericht von anerkannten Experten diskutiert. Dieser Ansatz gilt als wesentlicher Wegbereiter für Ressourceneffizienz durch die Erhöhung der Recyclingquoten. Dieser Bericht bietet eine technisch-ökonomische, produktdesign- und physikalische Grundlage, um die Herausforderungen des Recyclings immer komplexerer Produkte im 21. Jahrhundert zu bewältigen.

      • UNEP (2013) Metallrecycling: Chancen, Grenzen, Infrastruktur, Ein Bericht der Arbeitsgruppe über die globalen Metallflüsse an das International Resource Panel. Reuter, MA; Hudson, C.; van Schaik, A.; Heiskanen, K.; Meskers, C.; Hagelüken, C.

      Zusätzliche Ressourcen

      Wussten Sie schon?

      Es wird geschätzt, dass ein weltweiter Vorrat von 225 Millionen Tonnen Kupfer auf Mülldeponien liegt

      Bild: Anne Lindblom

      Wussten Sie schon?

      Im Jahr 2009 wurden weltweit mehr als 1.2 Milliarden Tonnen Stahl produziert.

      Bild: Freeimages/ANDREW HILLER

      Wussten Sie schon?

      Ein Mobiltelefon enthält mehr als 60 verschiedene Metalle, jedes in kleinen Mengen.

      Andere Berichte