Der Flaggschiffbericht des IRP – The Global Resources Outlook 2024 – ist jetzt erhältlich! Der Weg zur Nachhaltigkeit wird immer steiler und schmaler, und das Fenster der Möglichkeiten schließt sich. Die Wissenschaft ist klar: Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob eine Transformation hin zu einem globalen, nachhaltigen Ressourcenverbrauch und einer nachhaltigen Produktion notwendig ist, sondern wie sie jetzt umgesetzt werden kann. Die Bewältigung dieser Realität auf der Grundlage sich weiterentwickelnder Konzepte eines gerechten Übergangs ist ein wesentlicher Bestandteil jedes glaubwürdigen und gerechtfertigten Vorgehens.

    Der Bericht

      Global Resources Outlook 2024 – Den Trend umkehren: Wege zu einem lebenswerten Planeten bei steigendem Ressourcenverbrauch 

      Ein Bericht des International Resource Panel, veröffentlicht am 1. März 2024. 

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      Die Welt befindet sich mitten in einer dreifachen Planetenkrise aus Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt sowie Umweltverschmutzung und Verschwendung. Die Weltwirtschaft verbraucht immer mehr natürliche Ressourcen, während die Welt nicht auf dem richtigen Weg ist, die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Die wissenschaftliche Gemeinschaft war sich noch nie so einig und entschiedener, dass eine dringende globale Transformation hin zu einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen erforderlich ist. Diese Ausgabe 2024 des Global Resources Outlook beleuchtet, wie wichtig Ressourcen für die wirksame Umsetzung der Agenda 2030 und multilateraler Umweltabkommen zur Bewältigung der dreifachen Planetenkrise sind. Der Bericht vereint die besten verfügbaren Daten, Modelle und Bewertungen, um Trends, Auswirkungen und Verteilungseffekte der Ressourcennutzung zu analysieren. Es baut auf der mehr als 15-jährigen Arbeit des International Resource Panel auf, einschließlich wissenschaftlicher Bewertungen und Beiträge von Ländern, einem umfangreichen Netzwerk von Interessenvertretern auf diesem Gebiet und regionalen Experten.

      Der Bericht veranschaulicht, wie sich seit der Ausgabe 2019 dieses Berichts die steigenden Trends im globalen Ressourcenverbrauch fortgesetzt oder beschleunigt haben. Der Bericht zeigt auch, dass die Nachfrage nach Ressourcen in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich weiter steigen wird. Das bedeutet, dass ohne dringende und konzertierte Maßnahmen der Ressourcenabbau bis 2060 gegenüber 60 um 2020 % ansteigen könnte – was zu steigenden Schäden und Risiken führen würde.

      Dieses Schicksal ist jedoch nicht besiegelt. Der Bericht beschreibt auch das Potenzial, negative Trends umzukehren und die Menschheit auf den Weg der Nachhaltigkeit zu bringen.

      Dafür sind mutige politische Maßnahmen von entscheidender Bedeutung, um nicht nachhaltige Aktivitäten auslaufen zu lassen, verantwortungsvolle und innovative Wege zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse zu beschleunigen und Bedingungen zu schaffen, die der gesellschaftlichen Akzeptanz und Gerechtigkeit im Rahmen der notwendigen Übergänge förderlich sind. Dazu gehören dringende Maßnahmen zur Einbindung von Ressourcen in die Umsetzung multilateraler Umweltabkommen, die Definition nachhaltiger Ressourcennutzungspfade und die Einführung geeigneter finanzieller, handelsbezogener und wirtschaftlicher Anreize. Der Weg zur Nachhaltigkeit wird immer steiler und schmaler, und das Fenster der Möglichkeiten schließt sich. Die Wissenschaft ist klar: Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob eine Transformation hin zu einem globalen, nachhaltigen Ressourcenverbrauch und einer nachhaltigen Produktion notwendig ist, sondern wie sie jetzt umgesetzt werden kann. Die Bewältigung dieser Realität auf der Grundlage sich weiterentwickelnder Konzepte eines gerechten Übergangs ist ein wesentlicher Bestandteil jedes glaubwürdigen und gerechtfertigten Vorgehens.

      Empfohlene Zitierung: Umweltprogramm der Vereinten Nationen (2024): Global Resources Outlook 2024: Bend the Trend – Wege zu einem lebenswerten Planeten bei steigendem Ressourcenverbrauch. Internationales Ressourcengremium. Nairobi. 


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      Wussten Sie schon?

      Während immer mehr Ressourcen abgebaut werden, steigt das Wirtschaftswachstum durch die Nutzung dieser Materialien nicht im gleichen Maße.

      Treibhausgasemissionen, Energie- und Arbeitsproduktivität wachsen viel schneller als die Materialproduktivität.

      Wussten Sie schon?

      Der Anbau und die Ernte von Biomasse trugen über 90 % zum gesamten weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt und zur Wasserknappheit bei.

      Die Politik sollte auf die Sektoren abzielen, die die Hauptverantwortung tragen: Lebensmittelsektoren (Landwirtschaft, Einzelhandel und Lebensmitteldienstleistungen), Holzindustrien (Forstwirtschaft, Baugewerbe) und zunehmend auch Biochemie.

      Wussten Sie schon?

      Gebaute Umwelt und Mobilität sind die Haupttreiber der weltweit steigenden Materialnachfrage, dicht gefolgt von Nahrungsmitteln und Energie.

      Auf diese Sektoren entfällt zusammen etwa 90 % der weltweiten Materialnachfrage.

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